[Update] DAB+ und die Freien Radios in Sachsen | Offener Brief an die SLM

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Als Antwort auf das Angebot der sächsischen Medienanstalt vom 22. Oktober 2012 an unsere drei Mitgliedsradios in Sachsen für die künftige Verbreitung und Finanzierung der drei Freien Radios, haben wir als Bundesverband am 30. Oktober 2012 mit einem offenen Brief reagiert: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erstaunen haben wir ihr Angebot zum Umstieg der Freien Radios in Sachsen auf DAB+ zur Kenntnis genommen.

Sie haben auf Ihrer Pressekonferenz am 22.10.2012 in Dresden unseren Mitgliedsradios Radio Blau in Leipzig, Radio T in Chemnitz und coloRadio in Dresden angeboten, den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Wir sind an einem gleichberechtigten Zugang zu neuen Möglichkeiten der Hörfunkverbreitung sehr interessiert. Jedoch ist der Verzicht auf UKW als Bedingung  des Vertragsabschlusses unzumutbar. Auch die Rücknahme der analogen Abschaltung an den Ausstieg des MDR zu koppeln,  ist aus unserer Sicht nicht ausreichend, da öffentlich-rechtliche Sender bereits in den letzten 10 Jahren ohne relevante HörerInnenschaft digital gesendet haben.

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Die Digitalisierungs-Debatte aus Sicht europäischer Bürger- und Alternativradios

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Verbände europäischer Community Radios (Bürger- und Alternativradios wie z. B. Freie Radios oder vereinsgetragene Offene Kanäle) aus insgesamt 12 Ländern haben bei einem Treffen in Brüssel den EU-Parlamentariern Vorschläge für die künftige Digitalisierung des Hörfunks vorgelegt:

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Digitalisierung nur mit Community Radios - Plädoyer für UKW & Einführung von DRM+

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Stellvertretend für tausende Community Radios in Europa haben  das CMFE (Community Media Forum Europe) und AMARC Europe (europäische Sektion des Weltverbandes Freier Radios) die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes in einem Offenen Brief aufgefordert mit den Bürger- und Alternativmedien in Dialog zu treten, um:

  • Maßnahmen zu ergreifen um Bürger- und Alternativradios den Zugang zur digitalen Rundfunk-Ära zu ermöglichen
  • die Verwendung von offenen Standards und die Verwendung von hybriden, also kombinierten digitalen und analogen Radioempfängern voranzutreiben
  • die Einführung des Übertragungsstandards DRM+ zu unterstützen
  • die Frequenzpolitik hinsichtlich der Abschaltung von UKW der Mitgliedstaaten zu überwachen

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BFR fordert Landesregierungen zur Streichung des UKW-Abschalttermin auf

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Am 27. Oktober 2011 hat der Bundestag der Novellierung des
Telekommunikationsgesetzes (TKG) zugestimmt. Darin soll das ursprüngliche UKW-Abschaltdatum 2015 ersatzlos gestrichen werden. [1] Der Bundesverband Freier Radios (BFR) fordert die Landesregierungen auf, in der abschließenden Abstimmung im Bundesrat am 25. November 2011 dieser Vorlage zu folgen.

Nach Ansicht des BFR ist die terrestrische Verbreitung über UKW nach wie vor die geeignetste Variante, lokalen Hörfunk auszzustrahlen und sollte deshalb im Sinne der Hörerinnen und Hörer grundsätzlich erhalten bleiben.

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BFR fordert Beteiligung an bundesweiten Digitalfrequenzen

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Spätestens seit der Internationalen Wellenkonferenz 2006 in Genf steht der Umgestaltung und Digitalisierung des terrestrischen, analogen Hörfunk nichts mehr im Weg. Dennoch sind über den Weg der Umsetzung noch viele Fragen offen. Deshalb versuchen die zuständigen Landesmedienanstalten gegenwärtig den Bedarf für digitalen Hörfunk zu ermitteln. Das betrifft auch die bundesweite Hörfunk-Verbreitung. Bisher darf in ganz Deutschland nur das öffentlichrechtliche Deutschlandradio mit seinen beiden Programmen senden. Seit Jahren erheben auch privatkommerzielle Anbieter Ansprüche auf bundesweite Lizenzen und fordern die Zulassung deutschlandweiter Privatradios. Auch der Bundesverband Freier Radios (BFR) hat nun sein Interesse an der Nutzung digitaler terrestrischer Übertragungskapazitäten für ein bundesweites und länderübergreifendes Hörfunkangebot signalisiert.

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DAB - ein Misserfolg

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Nach 180 Millionen Euro ist Schluss. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat die Notbremse gezogen und bezeichnet den DAB-Standard als gescheitert.

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Digitalisierung des Rundfunks nicht durch DAB!

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Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit bereiten führende MedienpolitikerInnen die Abschaffung des UKW-Rundfunks vor. Bis zum Jahr 2010 soll die digitale Übertragungstechnik "Digital Audio Broadcasting" (DAB) das herkömmliche UKW-Radio vollständig ersetzen. Mit einer Liste von 25 Argumenten spricht sich der "Bundesverband Freier Radios" (BFR) gegen die Nutzung von DAB aus.

 

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25 Argumente gegen DAB

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In einer detaillierten Bewertung kommt der BFR zum Ergebnis, daß DAB höchstens als zusätzliche Option für den digitalen Empfang von Hörfunkprogrammen in Frage kommen kann. Medienpolitische Probleme, technische Unzulänglichkeiten und ungewisse Zukunftsaussichten zeigen: DAB ist für eine Ablösung des UKW-Rundfunks nicht geeignet.

 

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