Benjamin, Walter (1966): Der Autor als Produzent. In: ders.: Versuche über Brecht. Frankfurt am Main. (orig. 1934)

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Tretjakow und Benjamin beschäftigen sich mit der Rolle des Autors in der Revolution, fordern statt einer Belieferung des Apparates eine Veränderung desselben. Die der Frage "Wie steht das Werk zu den Produktionsverhältnissen?" vorgehende ist: "Wie steht das Werk in den Produktionsverhältnissen?" (vgl. Brechts episches Theater).

Brecht, Bertolt (1975): Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. In: ders.: Gesammelte Werke, Bd. 18. Frankfurt am Main. (orig. 1932)

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Aufruf zur Umgestaltung der Medien: von der Distribution zur Kommunikation. Der Klassiker.

Negt, Oskar/Kluge, Alexander (1974): Wertabstraktion und Gebrauchswert in den Zerfallsformen bürgerlicher Öffentlichkeit. In: Baacke, Dieter (Hrsg.): Kritische Medientheorien. Konzepte und Kommentare. München, 22-73.

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siehe darüber stehenden Eintrag

Enzensberger, Hans Magnus (1970): Baukasten zu einer Theorie der Medien. München.

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Unterscheidet zwischen einem (existierendem) "repressiven" und einem (anzustrebendem) "emanzipatorischen" Mediengebrauch. Fordert von den Intellektuellen, die Medien für die Aufklärung der Massen zu nutzen und geht damit weit hinter Benjamin, Brecht und Anders zurück (zur Kritik vgl. Baudrillard (1978)).

Negt, Oskar/Kluge, Alexander (1972): Öffentlichkeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main.

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Gegenöffentlichkeit ist so lange sinnlos, wie sie nur der verlorene Teil der bürgerlichen Öffentlichkeit ist und nicht zu einem eigenen Strukturprinzip gefunden hat, der sogenannten proletarischen Öffentlichkeit. Schließen als eine der wenigen eine Kritik der Warenform der Medien mit ein, verklären dabei jedoch die Rolle der Arbeiterklasse. Kondensiert findet sich das alles auch in darunter stehendem Aufsatz der beiden: