BFR fordert dauerhafte Absicherung der Freien Radios in Sachsen

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Die Mitgliederversammlung des BFR hat auf ihrem diesjährigen Kongress in Marburg (23.-25.Oktober 2009) die Verantwortlichen dazu aufgerufen, eine dauerhafte Absicherung der Freien Radios in Sachsen zu gewährleisten.

Hintergrund ist das drohende Aus für coloRadio in Dresden, Radio T in Chemnitz und Radio Blau in Leipzig zum Beginn nächsten Jahres. Sachsen sieht als einziges Bundesland die Übernahme der mehrere zehntausend Euro umfassenden Sende- und Leitungskosten durch privat-kommerzielle Radios vor. Im Oktober hatten diese jedoch alle Verträge zum Ende des Jahres gekündigt. Die Freien Radios sehen sich nicht in der Lage diese Kosten zu übernehmen.

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EU-Ministerkommitee unterstützt Community Medien

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Eine Erklärung des europäischen Ministerkommitees "zur Rolle der Medien bei der Förderung des sozialen Zusammenhalts und des interkulturellen Dialogs" vom Februar 2009 erkennt die Community Medien als Dritten Sektor an und fordert die Migliedsstaaten auf, zu prüfen, wie "verbindliche Mittel auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zur Unterstützung des Sektors" bereit gestellt werden können.

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Reinventing Alternative Radio?

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Überlegungen zur Zukunft Freien Radios in der Bundesrepublik Deutschland

1. Panorama des nichtkommerziellen privaten Hörfunks

Über Community Media zu sprechen ist in der Bundesrepublik Deutschland ein schwieriges Unterfangen: Zu unterschiedlich sind die rundfunkpolitischen Bedingungen der Länder. Nirgends in Europa ist die rundfunkpolitische Situation in Bezug auf den nichtkommerziellen privaten Rundfunk konfuser und unübersichtlicher. Beschränken wir uns auf den Hörfunk und gehen aus von dem gesetzlich nicht verankerten, aber politisch verbreiteten Begriff des Freien Radios, dann können wir feststellen:

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Zensur bei Radio Flora - OFFENER BRIEF an den Vorstand von Radio Flora

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Der Bundesverband Freier Radios (BFR) registriert mit äußerstem Befremden die Vorgänge im Hannoveraner Mitgliedsradio Radio Flora. Nach den uns vorliegenden Informationen werden gegenwärtig die Statuten, auf deren Basis Radio Flora Mitglied im BFR ist, ausgehebelt, die basisdemokratische Selbstverwaltung in Frage gestellt und die Rechte von MitarbeiterInnen unterlaufen.

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