Linkes Lokalmagazin braucht eure Unterstützung gegen AfD-Klage

Drucken

Hallo,

Freunde und Freundinnen in Mainz haben vor einiger Zeit ein neues alternatives
Nachrichtenmagazin gegründet. Sie haben es gewagt, unangenehme Dinge über die
Machenschaften der AfD zu berichten. Das paßt der AfD nicht und will die Inhalte
aus dem Netz fegen. Deswegen ist nun Eure Hilfe gefragt. Konkret: Kopieren,
weiterverbreiten, kopieren, weiterverbreiten, kopieren, weiterverbreiten...!

Viele Grüße
Sven (Radio Quer)


Von: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
------------------------------------------------------------------------

Liebe Leute!

Wir schreiben euch an, weil wir eure Unterstützung brauchen. Wir - das
ist die Redaktion der Zwischenzeit, einem emanzipatorischen Lokalmagazin
aus Mainz. Jüngst berichteten wir über einen_Pfeffersprayangriff eines
AfD-Wahlkämpfers auf eine Aktivistin_
. Die übrige
Lokalpresse schweigt dazu und reproduziert lediglich eine
Polizeimeldung, die den Angriff übergeht.

Die AfD versucht nun, unsere Redaktion unter Druck zu setzen. Mit einem
anwaltlichen Schreiben will sie unsere Berichterstattung blockieren und
verlangt von uns die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung. Darauf
werden wir natürlich nicht eingehen, was zur Folge hat, dass die
Angelegenheit vermutlich vor Gericht geht. Der Ausgang ist ungewiss.
Zwar gibt es eine Reihe von Augenzeug*innen des Vorfalls, deren Berichte
sich decken und die auch bereit wären, auszusagen. Doch dass
Richter*innen am Liebsten der Polizei Glauben schenken, ist bekannt.

_Ihr könnt dazu beitragen, dass die AfD den kritischen Bericht nicht
unterdrücken kann_
,
unabhängig vom Ausgang des Verfahrens: Die Veröffentlichung einer Kopie
des Artikels über die Pfefferattacke mit einer Info über die
Hintergründe und einer Verlinkung auf unsere Seite zeigt eure
Solidarität und nimmt der AfD jede Chance, mit ihrem Knebel durchzukommen.
Also verbreitet die Nachricht! Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!
Wir bleiben unbeugsam!

Kämpferische Grüße
Die Zwischenzeit-Redaktion