Strauss, Neil (Hrsg.) (1993): Radiotext(e). New York.

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Sammlung von Texten über anderes Radio, in der sich viele Perlen von Autoren finden, die so wahrscheinlich nirgendwo anders zusammentreffen. Das Buch enthält (in englischer Übersetzung) u.a. Texte von Schwitters, La Monte Young, Weill, Lovink, Trotzki, Guattari, Adorno, Hakim Bey, Ezra Pound und Tetsuo Kogawa. Darunter finden sich z.b. Texte über besondere Radiosendungen, darüber, wie man Radio mit seinen Zähnen hören kann usw. Eine ausgezeichnete Fundgrube!

Baudrillard, Jean (1978): Requiem für die Medien. In: ders.: Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen. Berlin.

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Forderung nach einer "Kritik der politischer Ökonomie des Zeichens", wendet sich u.a. scharf gegen Enzensbergers (1970) Vorstellung von alternativen Medien. Nihilistisches Rückzugsgefecht, aber technisch sehenswert.

Stötzler, Marcel (1998): Der Sonntag des Sprechens. In: karoshi drei, S. 4-9. (orig. 1997)

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Auch hier findet sich eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Sprache im freien Radio. Bezugspunkte sind hier Baudrillard, Humboldt und Wittgenstein: Von der Sprache der Befreiung zur Befreiung der Sprache.
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Diefenbach, Katja (1998): Die Liebe zu den sprechenden Mikromedien. 5-Minuten-Radiotheorie der Bewegung. In: Friedmann, Reto (Hrsg.): kurze Welle — lange Leitung. Zürich, 63-79.

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Superkurzer, aber guter Einstieg in Diskussionen freier Radios. Beschäftigt sich mit Geschichte, Theorie, Alice, Gegenöffentlichkeit, Professionalisierungsdebatte, Vgl. auch Eco & Grieco (1978).

Jan Pinseler (2001): Sprechen im Freien Radio. Eine Fallanalyse zu Möglichkeiten alternativen Hörfunks. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, 49. Jg., Heft 3/2001, S.369-383

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Der Aufsatz basiert auf der oben genannten Magisterarbeit. Auf die Veröffentlichung gab es innerhalb der Zeitschrift inhaltliche Kritik, auf die wiederum Jan Pinseler reagierte. Nachzulesen ist das im Heft 5/2001 der oben genannten Zeitschrift. Der Beitrag von Jan Pinseler findet sich hier:
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