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BFR-Kongress / #ZWCM2020

 06.-08.11. / online
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Die LiMA15 beginnt am Montag. The Case of Oaxaca mit Loreto Alejandra Bravo Muñoz

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()()()‎Hier eine Veranstaltung, die ich euch sehr empfehlen möchte. ()()()The Case of Oaxaca (LiMA15)
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Community communication in the context of violence against journalists in Mexico

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Loreto Alejandra Bravo Muñoz will give a general introductory report on the situation of journalists and activists in Mexico and media landscape in general. The talk and the discussion will then ask the question, how the wider social context reflects on the situation of community supported media projects. Using the Mexican state of Oaxaca as an example, this presentation explores the social, economic, political and organizational conditions in order to understand how community media is sustained. This exploration focuses not on the sustainability of any particular media project in and of itself, but on how the communities where these media projects grow from are sustained and how media projects participate in this sustainability. These projects should be seen as important contributors to the sustainability of community life. As part of this, gender inclusion and the use of free and open-source software are key. Brief case studies of communities that use diverse strategies to reach sustainability, such as those with a radio station and a self-governed and owned cellular network, are analized and the attendant economic and legal implications taken into account.

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Kostenbeitrag & Anmeldung: Der Workshop ist kostenlos | Admission free

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Eine Anmeldung ist zwar nicht erforderlich aber erwünscht Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | For better organization we ask you to register Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Sprache / Language: Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden und es gibt keine Simultanübersetzung | Note: Event will take place in english language. There won’t be simultaneous translation.

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Veranstaltungszeit:
23.09.2015  | 18 – 20.00 Uhr

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Veranstaltungsort
HU – Seminargebäude am Hegelplatz | Dorotheenstraße 24
10117 Berlin | Hörsaal 1.101

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()()Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone. () () Von: Viviana UrionaGesendet: Mittwoch, 16. September 2015 23:35An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Betreff: [BFR-KO] Workshop am 22.09.2015 | 14 – 17.00 Uhr "Kommunikation als Menschenrecht": WORAUF WARTEN WIR NOCH?,Und: WANN FANGEN WIR (endlich) AN?“ im Rahmen der LiMA15 in Berlin an der HU()()
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Liebe Leute,

ich leite hier die Ankündigungen
meines Workshops „WORAUF WARTEN WIR NOCH?

Und: WANN FANGEN WIR
(endlich) AN?“ im Rahmen der LiMA15 in Berlin an der HU weiter.


Unten kommt die vollständige
Ankündigung mit Links.


Durch die unterschiedliche
Entwicklungen der freien Radios und der Lizenzenvergabe in den
jeweiligen Bundesländer - ist die LiMA15 eine gute Gelegenheit,
den
Rahmen des Kongresses zu nutzen, um uns auf den laufenden Stand
zu
bringen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Leute euer
Wissen
und eure Kenntnisse aus den jeweiligen Regionen „Preis geben“
werdet; Insbesondere über den Stand der Radio-Projekte, die vor
Ort
laufen und über die gesetzlichen Einschränkungen, denen sie
unterworfen sind.


Ich freue mich auf anregende
Diskussionen und viele Teilnehmer_innen, die daran interessiert
sind,
gemeinsam zu überlegen, wie wir an der Thematik bundesweit und
nachhaltig rütteln können und wollen.


Für eine bessere Planung freue ich
mich auf eine kurze Rückmeldung über eure Teilnahme unter 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Aber Spontanität wird
und darf nicht bestraft werden. Kommt im Zweifel einfach vorbei
und
diskutiert mit. (Siehe unten.) In diesem Sinne alles Gute und
bis
dahin.


Viviana Uriona


Workshop: "Kommunikation als Menschenrecht" auf der
LiMA15 in Berlin / Mit Viviana Uriona von den Kameradist*innen
(Medienaktivistin, Radiomacherin, Filmemacherin)


"Das Recht auf Kommunikation zerfällt nach bürgerlicher
Lesart in zwei Unterformen. Während die Meinungsfreiheit die
Kundgabe persönlicher Auffassungen vor Eingriffen des Staates
schützt, soll die Pressefreiheit bzw. Rundfunkfreiheit das
unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen zum
Zwecke der Meinungsbildung in der so genannten Öffentlichkeit
ermöglichen. Die erste Form von verfassungsrechtlich geschützten
Kommunikationsrechten bildet gleichsam das persönliche
„Redendürfen“
ab. Die zweite Form betrifft das öffentliche Wirken Weniger zur
Meinungsbeeinflussung der Vielen. Eine Verwebung beider Formen
kann
sich der bürgerliche Liberalismus nicht vorstellen. Zu
naturgemäß
ist für ihn die Eigentumsordnung im Kommunikationsbetrieb: Jeder
Mensch hat eine Meinung und soll sie äußern dürfen aber nur
einige
Menschen haben den meinungsverstärkenden Besitz an den
Produktionsmitteln der Kulturindustrie: Rotationspressen,
Studios,
Sendemasten und Frequenzen.


Doch das Recht auf Kommunikation hat sich in der materiellen
Wirklichkeit längst von seinen bürgerlichen Vorlagen
emanzipiert.
Es lässt sich zunehmend verstehen als die neue „Pressefreiheit
der
Massen“, mithin als das Recht der Vielen, für die Vielen Medien
zu
machen. Die Grenze zwischen den Konsument*innen und den
Produzent*innen von meinungsbildenden Informationen dünnt sich
aus
und diese Grenze verdient es auch, niedergerissen zu werden, wo
sie
nicht von sich aus fällt.


Argentinien hat diesem Prozess nachgeholfen. Seit 2010
existiert
dort ein Mediengesetz, das die Kommunikation, auch die
Massenkommunikation als ein individuelles Menschenrecht
anerkennt.
Das neue Gesetz verlangt eine Lizenzvergabe an drei Gruppen von
Medienmacher*innen. Zwei Gruppen sind hinlänglich bekannt, die
dritte hat es in sich. Denn neben gewinnorientierten privaten
und
öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kennt das Gesetz auch
„nicht
gewinnorientierte Private“ – und meint damit die große Vielzahl
gesellschaftskritischer sozialer Bewegungen, denen nach diesem
Gesetz
die rechtlichen und materiellen Möglichkeiten an die Hand zu
geben
sind, selbst massenwirksame Kommunikation zu betreiben.


Im Workshop wollen wir die Hintergründe dieses Gesetzes
beleuchten, seine Implikationen durchdringen, seine Wirkungen
kennenlernen und die geleistete politische Arbeit von sozialen
Bewegungen und linken Medienmachenden in Argentinien
analysieren, die
überhaupt zu diesem Gesetz führte. Diese Fragestellungen sind
dabei
evident: Wäre es am Ende auch in Europa und der Bundesrepublik
möglich, zu einer neuen Medienlandschaft zu gelangen? Und wenn
ja,
worauf warten wir noch? Und wann fangen wir an?"


Kostenbeitrag & Anmeldung: Der Workshop ist kostenlos |
eine
Anmeldung ist zwar nicht erforderlich aber erwünscht unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Veranstaltungszeit:

22.09.2015 | 14 – 17.00 Uhr


Veranstaltungsort:

HU – Seminargebäude am Hegelplatz |
Dorotheenstraße 24

10117 Berlin


Hinweise: Obwohl der Workshop kostenfrei ist, empfehlen wir
einen
Blick auf das hochinteressante Gesamtprogramm der LiMA15, das zu
erstaunlich moderaten Preisen eine Teilnahme an vielen Angeboten
ermöglicht.


Link zum WS auf den Seiten der LiMA15:
https://www.linkemedienakademie.de/…/kommunikation-als-mens…/


Link zum Workshop bei den Kameradistinnen:
https://www.kameradisten.org/termine-workshops-seminare/


Link zum Programm der LiMA15:
https://www.linkemedienakademie.de/programm-der-lima15/






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Signatur_Kameradistinnen

Viviana Uriona
Politologin, Medienaktivistin, Filmemacherin
Political scientist, media activist, filmmaker
politóloga, activista mediática, cineasta

Idunastraße 47 * D-13089 Berlin * Germany
Kameradistinnen / Kameradisten.org 


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