Der Bundesverband Freier Radios ist der Zusammenschluss nichtkommerzieller Hörfunkinitiativen in der Bundesrepublik.
Der Bundesverband Freier Radios ist der Zusammenschluss nichtkommerzieller Hörfunkinitiativen in der Bundesrepublik.
Die Mitteilung wurde am 7. September von Radio CORAX veröffentlicht.
Auch wenn sich die tatsächlichen Ergebnisse nicht wesentlich von den Prognosen unterscheiden: Die Realität einer breiten Zustimmung zum Wahlprogramm der rechtsextremen AfD lässt uns erschrocken zurück.
Die AfD hat Radio CORAX bereits im Vorfeld der Wahl zum Problem erklärt. Das Freie Radio CORAX ist seit über 26 Jahren täglich 24 Stunden im Raum Halle zu hören. Die Inhalte werden von mehr als 400 Vereinsmitgliedern sowie in Kooperation mit Vereinen, Initiativen und Institutionen ehrenamtlich gestaltet. Als gesamtes Projekt stehen wir für Vielfalt und ein Miteinander über Grenzen hinweg. Wir senden ein Programm, das nicht nur gesellschaftliche Probleme analysiert, sondern auch eine sonst nicht zu hörende musikalische Bandbreite spielt – und damit genau das verkörpert, was die AfD abschaffen will.
CORAX ist ein offener Ort für Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen. Unsere Offenheit bedeutet dabei nicht Neutralität gegenüber Menschenfeindlichkeit. Wir schaffen Raum für Austausch und Auseinandersetzung darüber, wie ein solidarisches, vielfältiges und demokratisches Miteinander gestaltet werden kann. In diesem Sinne treffen wir als Verein gemeinsam Entscheidungen über das Radio und sein Programm. Gerade wegen dieser demokratischen Ausrichtung ist CORAX der AfD ein Dorn im Auge.
Angesichts rechtsextremer Mehrheiten bleiben unsere Unabhängigkeit und die Möglichkeit, eine kritische Öffentlichkeit herzustellen, für CORAX von größter Bedeutung. Als Sender werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, unabhängigen Rundfunk gestalten und senden zu können.
Dabei erfährt CORAX seit dem Sendestart breite gesellschaftliche Unterstützung – weit über die Grenzen Halles hinaus. Diese Unterstützung ist in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich gewachsen. Neben den mehr als 400 aktiven Radiomachenden unterstützen uns mittlerweile über 800 Menschen im Förder- und Freundeskreis des Senders. Dieses Zeichen praktischer Solidarität bedeutet uns unglaublich viel.
Die Fördermitglieder tragen dazu bei, die finanzielle Unabhängigkeit und damit die Existenz des Radios abzusichern. Sie machen zugleich deutlich: Dieses Radio soll nicht von politischen Mehrheiten abhängig sein, sondern von einer vielfältigen und engagierten Gesellschaft getragen werden.
Die bis 2035 gesicherte Lizenz, eine staatsferne Medienaufsicht sowie die Unterstützung durch den Förder- und Freundeskreis bilden dafür eine solide Ausgangslage.
Weil die AfD stärkste Kraft geworden ist, haben wir noch lange nicht verloren. Wir bleiben eine Plattform für kritische Öffentlichkeit in Sachsen-Anhalt. Wir bleiben unabhängig. Und wir senden weiter – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.
Diese Mitteilung wurde im Juli 2026 auf der Seite des Freien Radios Neumünster veröffentlicht.
Liebe Hörerinnen und Hörer des Freien Radios Neumünster!
Ab 10. August 2026 braucht Ihr ein DAB+-Radiogerät, wenn Ihr unser Programm empfangen wollt.
In Schleswig-Holstein steigen alle Radiosender auf den digitalen Rundfunkstandard DAB+ um. und die UKW-Sender werden in den kommenden Jahren nach und nach abgeschaltet. Mehr Informationen dazu findet Ihr unter #SHhoertdigital.
Welche Pläne gibt es dazu beim Freien Radio Neumünster?
Zurzeit wird unser Programm im Simulcast-Betrieb auf UKW und DAB+ übertragen. Am 10. August 2026 wird jedoch unser UKW-Sender abgeschaltet.
Diese Mitteilung wurde ursprünglich am 02. Juli 2026 auf der Seite von Radio Fratz veröffentlicht.
Der Kulturausschuss der Stadt Flensburg ist der Empfehlung des Kulturbüros gefolgt und hat uns KEINE Fördergelder für die Förderperiode 2027-2030 genehmigt. Mit den städtischen Fördergeldern haben wir bisher unsere Räumlichkeiten (Miete und Strom) sowie Versicherungen bezahlt. Fällt diese weg, haben wir als nicht-kommerzieller Sender kaum Möglichkeiten die Räumlichkeiten zu halten und somit den Sendebetrieb aufrechtzuerhalten.
Wir sind enttäuscht von der Entscheidung des Kulturausschusses und hätten uns vor allem klarere Kommunikation vor der Absage gewünscht. Bisher haben wir keine Begründung erhalten – abgesehen von dem Wissen, dass nicht genügend Fördermittel für alle Anträge zur Verfügung standen. Es ist für uns unverständlich, wie die Stadt uns ohne Vorwarnung die Förderung komplett streicht und uns somit in räumliche Existenznot bringt, während wir vom Land weiterhin Förderung für den Sendebetrieb erhalten.
Dennoch haben wir uns gemeinsam entschieden für unser Radio zu kämpfen. Wir möchten diesen Ort, der ein vielfältiges Radioprogramm und Musik außerhalb des Mainstreams sendet, sich damit für Medien- und Meinungsvielfalt einsetzt, Medienkompetenz fördert und marginalisierten Stimmen eine Bühne bietet nicht aufgeben.
Daher suchen wir gerade nach alternativen Möglichkeiten unsere Räumlichkeiten zu finanzieren und gehen noch mal in den Austausch mit dem Kulturbüro. Wir prüfen dazu verschiedenste Möglichkeiten und freuen uns über jegliche finanzielle Unterstützung.
Dafür brauchen wir euch: Wenn ihr könnt, werdet Fördermitglied und sichert mit eurer monatlichen Mitgliedschaft einen Teil unserer Miete. So könnten 200 Mitglieder mit einem monatlichen Beitrag von 10 € ein Jahr lang unsere Räumlichkeiten finanzieren. Aber auch schon kleinere Beiträge helfen. Die Fördermitgliedschaft könnt ihr übrigens komplett von der Steuer absetzen. Außerdem gibt es die Möglichkeit uns zu spenden. Wir planen zudem verschiedene Soli-Aktionen für das Radio – weitere Infos folgen, wenn es so weit ist.
Ebenso könnt ihr bis zum 1. August unsere Petition unterschreiben, um zu zeigen, wie relevant das Radio Fratz für die Flensburger Kultur- und Medienlandschaft ist. Oder erzählt doch deinen Freund*innen von uns.
Ihr seid außerdem herzlich willkommen eine eigene Redaktion zu gründen oder Sendungen aufzunehmen. Als Mitglied könnt ihr auch unser DJ-Equipment ausleihen oder in unseren Studios auflegen üben.
Wir werden euch in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Laufenden halten, wie es mit der Finanzierung des Radios weitergeht.
Gemeinsam fürs Radio Fratz <3
Der Leipziger Appell kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn so gefährdet wie heute war die öffentliche Debatte lange nicht. Er bestätigt die Kritik, die Freie Radios vor teils 30-40 Jahren zu ihrer Gründung veranlasste und die Richtigkeit, der in unseren Strukturen abgebildeten Konsequenzen.
Die Algorithmen der kommerziellen Social Media Plattformen stärken eine inhaltliche Polarisierung und verstärken ideologische Gruppenbildungen. Heute gibt es unzählige Ein-Mann (sic!) Propagandakanäle, die die Erregungsproduktion zu ihrem Geschäftsmodell machen und schon von Zensur sprechen, wenn ihre reichweitenstarken Diffamierungen angegriffen werden.
Im Juni haben wir, ein Kreis aus und um den Vorstand des fr-bb, die sogenannten Wahlprüfsteine: Sieben Fragen zu sieben Tagen – Freie Radios unltd. verschickt. Sieben Fragen, sieben Tage, ein Anliegen: die Zukunft der Freien Radios in Berlin und Brandenburg. Adressiert waren sie an die medienpolitischen Sprecher*innen der demokratischen Parteien und die Resonanz war so lebendig wie unerwartet.
Drei Antworten liegen uns bereits vor. Nicht nur ihr Umfang, sondern auch die Tiefe der Argumente haben uns überrascht und im besten Sinne beeindruckt. Egal, welche Positionen vertreten werden: Die Antworten zeigen, dass Freie Radios und ihr Anspruch, Rundfunk als gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen, in der Berliner Medienpolitik auf offene Ohren stoßen. Dass hier nicht nur über Medien gesprochen, sondern über Medien gedacht wird.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die ausführlichen, engagierten Stellungnahmen. Sie alle, in der Reihenfolge ihres Eingangs, dokumentieren wir im Folgenden. Und ja: Die Lektüre lohnt sich. Nicht nur für uns, sondern für alle, die wissen wollen, wie Politik und zivilgesellschaftliches Engagement zusammenfinden können.
Die Antworten findet ihr hier:
FDP
Bündnis 90/ die Grünen
Die Linke
SPD
direkte url https://www.freie-radios.de/mitteilungen/14647-freie-radios-unltd-wenn-politik-auf-gesellschaftliches-engagement-trifft
Einige Radiomachende aus unseren Mitgliedsradios haben sich erneut für eine Radioberichterstattung zusammengeschlossen. Dieses mal am 4.7. aus Erfurt bei Radio F.R.E.I. auf der 96,2 Mhz. Von 6 Uhr morgens an wird live berichtet von den antifaschistischen Protestgeschehen an diesem Tag in Erfurt. An diesem Wochenende will die AfD ihren Bundesparteitag abhalten. Gegen diesen protestiert ein breites Bündnis demokratischer Organisationen unter dem Namen Zusammenstehen und es wird auch wieder Aktionen von Widersetzen geben. Im Radioprogramm dazu könnt ihr auf dem Laufenden bleiben zu allem, was gerade vor Ort passiert und hört einordnende Analysen - es lohnt sich also das Radio einzuschalten bzw. auch für Menschen vor Ort ein Handradio mitzunehmen. Aktuelle Berichterstattung, vor Ort und von unten. Ein Newsticker der Berichterstattung findet ihr außerdem auf Mastodon unter https://freie-radios.org/@inforadio.
Die Sendung wird außerdem zu hören sein bei Radio Corax in Halle, Radio Blau in Leipzig (von 6-10 und 12-15 Uhr), Radio T in Chemnitz (von 6 bis 12 Uhr), Radio Slubfurt in Frankfurt an der Oder, Radio Flora in Hannover, das Freie Sender Kombinat in Hamburg, dem Rundfunk-Kombinat Sachsen, Radio Unerhört Marburg, dem Freien Radio Stuttgart, beim Querfunk in Karlsruhe (von 6 bis 13 Uhr), der Wüsten Welle in Tübingen, beim Hochschulfunk Ilmenau und bei Radio Lotte in Weimar (von 7-10 Uhr).
Die Mitgliederversammlung 2025 des Bundesverbands Freier Radios in Deutschland e. V. (BFR) hat gemeinsam eine Definition für Nichtkommerzielle Lokalradios (NKL) bzw. -rundfunk verabschiedet. Die Diskussion dazu dauerte schon seit 2023 an. Die Mediengesetze der Länder fremdeln mit dem Begriff Freies Radio und subsumieren uns stattdessen in dem weitgehend unbestimmten Begriff NKL, der nur in einigen Ländern verankert ist und jeweils unterschiedlich beschrieben wird.
Die im BFR organisierten Radios definieren sich eigentlich über eine gemeinsame Charta. Warum braucht es da noch eine Definition für NKL?
Der Markt der privat-kommerziellen Sender ist unter Druck. Amerikanische und chinesische Plattformen schöpfen die Werbeeinnahmen ab. Selbst wenn man lokal ein Konzert organisiert wird das zur Verfügung stehende Werbebudget eher einer internationalen Plattform gegeben, anstatt eine Anzeige in der lokalen Zeitung oder einen Radiospot zu schalten.
Auf der Suche nach alternativen Geschäftsmodellen kommt es dann auch schon mal zur Kannibalisierung von zivilgesellschaftlichen Fördertöpfen. So geschehen bei Radio Weißwasser in Sachsen: Das defizitäres Privatradio wurde vom Besitzer als „nichtkommerziell” umgelabelt und konnte sich so erfolgreich aus einem für NKL vorgesehenen Topf fördern lassen. Dabei blieben die Besitzverhältnisse unverändert mit anderen Produkten unter der kommerziellen Dachmarke von Sachsen Fernsehen vereint und es gab keinerlei Nachweis für die nachhaltige Integration medienpädagogischer Arbeit, in dem Umfang wie sie bei NKL normalerweise zu erwarten sind.
Die federführende Sächsische Landesmedienanstalt verwies als Begründung ihrer ad-hock Entscheidung auf eine fehlende inhaltliche Definition für NKL. Lediglich die Rechtsform als gemeinnütziger Veranstalter ist in Sachsen vorgeschrieben.
In der Folge konnten sächsische NKL fehlende Fördergelder nicht mehr kompensieren. U. a. wurden ehrenamtliche Vorstände in die Haftung für fünfstellige Beträge getrieben.
Solche opportunistischen Manöver kommerzieller Rundfunkbetreiber konnte sicherlich niemand voraussehen, als Freie Radios und Bürgermedien in den Mediengesetzen der jeweiligen Länder verankert wurden. Als Versäumnis bleibt jedoch die fehlende gesetzgeberische Definition bis heute offen. Freie Radios und Bürgermedien lassen Menschen selbst zu Wort kommen und eröffnen Einblicke in die Funktion der Medien. Diesen partizipatorischen Anspruch hat der Europarat in seiner Beschreibung der Rolle von Community Medien als dritte Säule im im Mediensystem definiert. Sowohl der Europarat als auch die UNESCO haben bereits auf die Bedeutung klarer Definitionen zu Bürgermedien hingewiesen. Beide sahen bereits die Gefahr kommen, dass andere Akteure die Kernbedeutung des Konzepts missbrauchen um Zugang zu Förderungen oder reservierten Verbreitungs-Infrastrukturen zu erhalten. (nicht nur ökonomische sondern auch propagandistische Interessen).
Die Vertrauenskrise des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks bringt eine Entfremdung zwischen Hörenden und Sendenden mit sich. Diese Entfremdung wird nur zu überwinden sein, wenn Bürger und Bürgerinnen integriert werden. Genau hier setzt die Funktion der dritten Säule an. Freie Radios und Bürgermedien leisten einen wichtigen stabilisierend Beitrag – dies hat sogar die OSZE festgestellt. Im Gegensatz zum Individualfunk der Social Media Influencer organisieren sich in den sogenannten NKL Menschen ehrenamtlich in Redaktionen, stellen sich der Kritik, diskutieren, fällen Entscheidungen gemeinsam und lernen so die Rundfunkfreiheit und seinen Wert kennen. Die DNA der NKL beinhaltet seit mehr als 30 Jahren erfolgreich partizipative Medienproduktion. Das vorhandene Know-how in diesem Kontext ist einzigartig und darf nicht leichtfertig zum Spielball der Marktinteressen werden.
Wir fordern die Medienanstalten und Medienpolitiker der Länder daher ausdrücklich auf, sich die NKL-Definition zu eigen zu machen und eine landesrechtliche Ordnung zu schaffen. Wir schlagen die folgende Formulierung dafür vor:
NKLs bieten privat organisiert und ohne Gewinnerzielungsabsicht Rundfunkprogramme an. NKLs sind dabei nach demokratischen Grundsätzen verfasst, d.h. organisatorische wie redaktionelle Entscheidungen werden demokratisch getroffen. NKLs zeichnen sich durch Zugangsoffenheit für Personen aus, die auch ohne professionelle Ausbildung Rundfunkprogramme erstellen wollen. Das Programm wird weitgehend von Sendungsmachenden im Ehrenamt gestaltet. NKLs vermitteln den Teilnehmenden Medien- und Demokratiekompetenzen, und leisten so einen Beitrag zu einer vielfältigen und zugangsoffenen Rundfunklandschaft. Dabei sind NKLs staatsfern.
NKLs zeichnen sich in ihrem Programm durch regionale Bezüge aus, sowie durch Vernetzung und Kooperation mit anderen NKLs. Die Sparten- und Themenvielfalt spiegelt die Vielfalt der im NKL aktiven Radiomachenden wider.
direkte url https://www.freie-radios.de/mitteilungen/14639-der-bundesverband-definiert-den-begriff-nkl-warum
Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 19. Februar auf der Webseite des Radiocamps veröffentlicht.
Liebe Radiocampfans,
das diesjährige Radiocamp ist vom 13.05. bis zum 17.05., wie immer am wunderschönen Bodensee. Ab sofort könnt ihr euch hier dafür anmelden. Bis zum 21.04. gilt der „Early Bird“-Rabatt, danach kostet’s ein bisschen mehr. Deshalb: früh anmelden, das hilft uns auch besonders bei der Planung. Das diesjährige Programm findet ihr hier.
Es gibt wieder alles, was das Radioherz begehrt: Radiokunst, Journalismus, Moderation, Musik und Politik. Vor allem aber besondere Angebote, die wir in unserem Radioworkshop-Alltag sonst eher weniger finden. Außerdem dieses Jahr zur Feier von 30 Jahren Radiocamp mit dabei: Die Radio Olympiade!
Richtet die Antennen aus, schmeißt den Livestream an: Von 12 bis 22 Uhr mehrsprachiges feministisches Programm unter anderem auf UKW auf Radio Corax, Radio FREI, Radio Unerhört, Radio Lora, Freies Radio Kassel, Freies Radio für Stuttgart, Radio Flora, Radio Dreyeckland & im Livestream.
Schaltet ein - oder kommt ab 18 Uhr bei unserem mobilen Sendestudio im Pusch (Puschkinstr. 22, 06108 Halle) vorbei! Programm-Infos bald hier: @8M.Radio
Zum 7. Mal widmen wir am 8. März das Radio feministischen Kämpfen. Wir sprechen mit Kompliz*innen über feministische Kämpfe vor Ort & weltweit. Wir möchten uns verbünden, Pläne schmieden, streiken, lachen, abkotzen und analysieren. Vergangene 8M-Radiomomente sind hier im Beitragsarchiv zu finden.
Der Sendetag findet in Kooperation mit dem Kulturverein Puschkinstraße e.V. statt.
Der Bundesverband Freier Radios (BFR e. V.) tritt dem Forum Gemeinnütziger Journalismus bei. Gemeinwohlorientierter Journalismus ist ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD.
Es ist höchste Zeit, dass Gesetzgeber und Finanzämter die Gemeinnützigkeit von Journalismus anerkennen, so Roman Kalex aus dem Vorstand des BFR: "Der Zugang zu Informationen ist ein Grundpfeiler für demokratischen Diskurs. Journalismus - egal ob hauptberuflich oder im Ehrenamt - liefert die notwendigen Informationen für gesellschaftliche Debatten. Dass diese Tätigkeit bisher nicht als gemeinnützig anerkannt ist, ergibt einfach keinen Sinn."
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